Medizinische Klinik II - Kardiologie

Die Kardiologie ist ein Teilbereich der Inneren Medizin, welche sich mit Erkrankungen des Herzens (teilweise auch der Gefäße) beschäftigt.

Drei Milliarden Mal schlägt ein Herz während seines Lebens und bewegt dabei etwa 250 Millionen Liter Blut durch den Körper – kein künstlicher Motor besitzt diese unermüdliche Fähigkeit zu Höchstleistungen. Auch wenn die meisten Menschen diese Leistung als selbstverständlich hinnehmen – ein bisschen "Wartung" und "Pflege" kann nicht schaden.

Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen, Stress – es gibt viel, was die unermüdliche Leistung unseres Lebensmotors beeinträchtigen und schädigen kann. Herz-Kreislauferkrankungen wie Arteriosklerose (Arterienverkalkung), Bluthochdruck und Herzerkrankungen wie Herzinfarkt und Herzschwäche sind immer noch die Todesursache Nr. 1 in Deutschland.
 

Die Abteilung für Kardiologie des Mathias-Spitals Rheine (Medizinische Klinik II) ist ein spezialisiertes Zentrum für Herz- und Kreislauferkrankungen. Daneben werden Erkrankungen der Pulmologie (Lungenerkrankungen) und Angiologie (Gefäß-Erkrankungen) behandelt.
Die Klinik verfügt über insgesamt 80 Betten auf einer Normalstation, der Chest-Pain-Unit und der Intensivstation. Jährlich werden über 4.000 Patienten in unserer Klinik behandelt.


Besondere Schwerpunkte bestehen in der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit folgenden Erkrankungen: 

  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung)
  • Herzmuskelerkrankungen, angeborene und erworbene Herzfehler und Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Herz-Rhythmus-Störungen
  • Kreislauferkrankungen, insbesondere Bluthochdruck

Die Klinik verfügt über modernste Geräte und Untersuchungsverfahren in der kardiologischen Diagnostik und Behandlung. Hierzu stehen u. a. zwei Linksherzkatheter-Messplätze (Herzkatheterlabor) zur Verfügung, welche nach neuesten Gesichtspunkten eingerichtet sind. Hierbei werden modernste Techniken verwendet, die stetig an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst werden.

Für Patienten mit akutem Herzinfarkt besteht 7 Tage die Woche eine 24-Stunden "Rund um die Uhr" Bereitschaft. Diese Rufbereitschaft besteht aus erfahrenen Kardiologen und Assistenzpersonal, so dass jederzeit eine optimale Behandlung dieser lebensbedrohlichen Erkrankung durchgeführt werden kann.

Stationen / Herzkatheterlabor

Station A2-Intensivstation

Die Intensivstation A2 ist unsere Station im Krankenhaus, auf der Patienten mit schweren bis lebensbedrohlichen Krankheiten intensivmedizinisch behandelt werden.
Die Intensivstation unterscheidet sich von anderen Einheiten im Mathias-Spital durch die Verwendung vielfältiger moderner technischer Apparate und durch den Einsatz von mehr Pflegepersonal. 

Es werden auch mehr Ärzte eingesetzt, sodass immer ein Arzt anwesend bzw. in kürzester Zeit zur Stelle ist.
Unsere Intensivstation verfügt in Kürze über eine Kapazität von insgesamt 18 Betten.
Kontakt: 05971 / 42-1230

Station E3

Die Station E3 verfügt über 63 Betten und ist spezialisiert auf alle kardiologischen Krankheitbilder. Es stehen hier spezielle Monitorplätze (Telemetrie) zur Verfügung, mit der die Patienten ständig überwacht werden können. Darüberhinaus werden hier Patienten nach Kathetereingriffen betreut.
Bereichsleitung: Ingrid Richter
Kontakt: 05971 / 42-1660

Herzkatheterlabor

Im Mathias-Spital stehen zwei Linksherzkatheter-Messplätze zur Verfügung, welche nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtet sind. 
Bereichsleitung: Simone Barens
Kontakt: 05971 / 42-2110

Leistungsangebot

Allgemeine Informationen

In der kardiologischen Klinik des Mathias-Spitals werden jährlich ca. 4.000 Patienten mit verschiedenen Herz-Kreislauferkrankungn sowie Erkrankungen der Atmungsorgane behandelt. 
Die häufigste Diagnose stellt die koronare Herzerkrankung oder der Herzinfarkt dar, es werden in unserem Hause jährlich ca. 2.500 Herzkatheter durchgeführt. Darüberhinaus werden ca. 800 Patinenten mit einer Ballonaufweitung und einer Stent-Implantation behandelt.
Des Weiteren werden in unserer Abteilung jedes Jahr über 200 Herzschrittmacher und Defibrillatoren (ICD) implantiert. 
Nachfolgend werden die diagnostischen und therapeutischen Methoden bzw. Eingriffe unserer kardiologischen Klinik näher erläutert.

Ruhe-EKG

Das EKG ist ein schmerzloses, nicht eingreifendes, jederzeit wiederholbares und fast überall durchführbares Untersuchungsverfahren.
Aus dem EKG können Herzfrequenz, Herzrhythmus und die elektrische Aktivität von Herzvorhöfen und Herzkammern abgelesen werden. Für die Diagnostik von Herz-Rhythmus-Störungen wie Extraschlägen und Störungen der Erregungsleitung und -ausbreitung ist das EKG ebenso unverzichtbar wie zur Erkennung eines Herzinfarktes. Das EKG kann auch Hinweise auf eine Verdickung der Herzwand, eine abnorme Belastung des rechten oder linken Herzens, Entzündungen von Herzbeutel oder Herzmuskel sowie Elektrolytstörungen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen liefern. Das normale Ruhe-EKG wird meist im Liegen angefertigt. Da es nur einige Sekunden dauert, kann man es auch bei Notfällen gut durchführen.

Langzeit-EKG

Beim Langzeit-EKG geht es um die Diagnose bei Beschwerden, die nur ab und zu oder in bestimmten Situationen auftreten. Auch Patienten mit immer widerkehrenden Bewusstlosigkeiten sollten ein Langzeit-EKG durchführen lassen. 
Der Patient trägt über 24 Stunden oder länger ein tragbares EKG-Gerät bei sich, um ein Langzeit-EKG auszuführen. Es wird meist über zwei bis drei Kanäle abgeleitet.
In unserer Klinik stehen hierfür mehrere Geräte zur Verfügung, die auch am Wochenende angelegt werden: Herzrhythmusstörungen werden erkannt und nachfolgend optimal behandelt.

Belastungs-EKG

Ein EKG wird unter körperlicher Belastung gemessen. Beim Belastungs-EKG sitzt der Patient auf einem Ergometer-Fahrrad, wobei das EKG bei einer körperlichen Leistung registriert wird, die über 20 bis 30 Minuten ansteigt. So kann man z. B. eine unzureichende Durchblutung (Koronarreserve) des Herzmuskels bei Arteriosklerose der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) feststellen und auch belastungsabhängige Herz-Rhythmus-Störungen dokumentieren.

Echokardiographie

Echokardiografie nennt man die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall (Sonografie). Neben dem EKG ist die Echokardiografie eine der wichtigsten technischen nichtinvasiven Untersuchungsmethoden des Herzens und mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil der kardiologischen Diagnostik. 
Der "normale" Weg ist der Ultraschall durch Ansetzen des Ultraschallkopfes auf den Brustkorb. Diese Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist völlig schmerzfrei, sie liefert Informationen zur Herzgröße, zur Pumpleistung des Herzens und über die Herzklappen. Herzkranzarterien können mit dieser Methode nicht dargestellt werden.

Transösophageale Echokardiografie

Seltener notwendig ist die Ultraschalluntersuchung von der Speiseröhre aus (Transösophageale Echokardiografie, kurz TEE genannt): Hierzu muss der Patient einen Schlauch mit der Ultraschallsonde am Endes dieses Schlauches schlucken, daher auch der Kurzname "Schluckecho". Diese Methode liefert eine bessere Darstellung bestimmter Teile des Herzens und der Hauptschlagader (Aorta), außerdem werden kleine Blutgerinnsel (Thromben), insbesonder in der linken Vorkammer besser festgestellt. In der Regel ist die Spitze dieses Schlauches beweglich und kann um die eigene Achse rotieren, um so alle möglichen Schnittebenen des Herzens darzustellen.

Stress-Echokardiographie

Die Stress-Echokardiographie ist eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens unter Belastung. Sie dient zum Nachweis bzw. Ausschluss einer Durchblutungsstörung des Herzens bei Verdacht auf eine hämodynamisch (für die Blutbewegung) bedeutsame koronare Herzerkrankung (KHK) oder zur Vitalitätsdiagnostik bei bekannter KHK. 
Bei der Stress-Echokardiographie wird in Ruhe und unter Belastung die globale und regionale Pumpkraft des Herzens in unterschiedlichen Schnitten beurteilt. Die Belastung kann sowohl dynamisch (Fahrradergometrie) als auch medikamentös (Dobutamin) erfolgen und ist völlig schmerzfrei.

Rotablation

Die Rotablation ist eine alternative Technik zur Behandlung von komplexen Koronar-Stenosen und nur für wenige Patienten geeignet. Im Unterschied zur PTCA wird das Plaquematerial mit einem kleinen, mit Diamantsplittern besetzten Fräskopf abgetragen.

Linksherzkatheteruntersuchung (Koronar-Angiographie)

Die Koronar-Angiographie ist eine Angiografie der Herzkranzgefäße und damit eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung, bei der die Herzkranzarterien (Koronararterien) sichtbar gemacht werden.

Über eine Leisten- oder Arm-Arterie wird der Herzkatheter in den Körper eingeführt. Die (Hohlräume) Lumina der Herzkranzgefäße werden über diesen Herzkatheter mit Röntgenkontrastmittel gefüllt, das in die Koronargefäße gespritzt wird. Die Kontrastmittelfüllung wird mittels Röntgenstrahlen sichtbar gemacht.

Die Koronar-Angiographie dient zur Erkennung der Gestalt der Herzkranzgefäße und zur Lokalisierung von Engstellen (Stenosen) sowie deren Art und Ausmaß. 

Über eine Füllung des linken Herzens mit Kontrastmittel werden Störungen des Kontraktionsablaufs des Herzens unter Durchleuchtung sichtbar gemacht (Lävokardiographie).

Die Risiken einer Koronar-Angiographie nehmen mit dem Alter leicht zu, sind insgesamt jedoch sehr gering; die meisten Komplikationen sind Folge einer Unverträglichkeit des iodhaltigen Kontrastmittels.

Die Untersuchung dauert in der Regel nicht länger als 20 Minuten und wird nur von sehr erfahrenen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Nach der Untersuchung wird die Punktionsstelle mit einem speziellen System verschlossen oder manuell abgedrückt.

Ballondehnung (PTCA)

Die perkutane transluminale koronare Angioplastie (PTCA) ist ein Verfahren zur Erweiterung verengter Herzkranzgefäße, der Koronar-Arterien. Der Begriff Angioplastie ist in der Medizin eine gebräuchliche Bezeichnung für verschiedene Methoden zur Beseitigung von Gefäß-Einengungen (Gefäßstenosen), die beispielsweise durch Arterienverkalkungen verursacht werden. Die Worteile "angio" und "plastie" leiten sich beide aus dem Griechischen ab. Dabei bedeutet "angio" Gefäß, und "plastie" kann mit Wiederherstellung übersetzt werden.

Die PTCA wird bei einer Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt: Dabei wird ein Ballonkatheter an die Engstelle im Gefäß gebracht. Ein Ballonkatheter ist ein dünner, biegsamer Kunststoffschlauch, an dessen Ende sich ein aufblasbarer Ballon befindet – ähnlich einem länglichen Luftballon.

Stentimplantation

Ein Stent ist eine Gefäßstütze: Er sieht aus wie ein kleines Gittergerüst in Röhrchenform und dient der Aufdehnung von Gefäßverengungen der Herzkranzgefäße. Bei der therapeutischen Herzkranzgefäß-Erweiterung (PTCA) oder zur Vorbeugung von erneut auftretenden Verengungen (Restenosen) kann eine Implantation einer Gefäßstütze erforderlich sein zur mechanischen Stabilisierung der Gefäßwand.

Ein Stent wird während einer Herzkatheter-Untersuchung eingesetzt. Er fixiert Kalk-Fragmente in den Gefäßen und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes im Gefäß, indem er die Oberfläche des Gefäßinnenraums glättet. Zudem verhindert der Stent, dass sich das Gefäß nach der Aufdehnung zusammenzieht.

Medikamenten beschichteter Stent 
Die Oberfläche dieses Stents ist mit einem bestimmten Medikament beschichtet. Eine definierte Menge des Medikamtes wird über einige Zeit freigesetzt, sobald der Stent in das Gefäß plaziert wurde. Dadurch kann eine unkontrollierte Zellteilung der Gefäßwand verhindert werden und die Restenose-Rate sinkt deutlich von etwa 25 Prozent auf etwa drei Prozent.

In der klinischen Erprobung sind Metallstents, die sich nach einer gewissen Zeit restlos im Körper des Patienten auflösen (sog. absorbierbare Stents).

Invasive diagnostische elektrophysiologie und Katheter-Ablation

Die elektrophysiologische Untersuchung ist eine spezielle Herzkatheter-Untersuchung, die bei Patienten mit Herz-Rhythmus-Störungen durchgeführt wird. Dabei wir direkt vom Herzmuskel eine Art EKG abgeleitet.

Die EPU dient der Analyse von Herz-Rhythmus-Störungen sowie der Therapiefindung und -kontrolle. Während der Untersuchung können Herz-Rhythmus-Störungen spontan durch elektrische Stimulation des Herzmuskels oder bestimmte Medikamente auftreten.

Der Arzt führt unter Röntgenkontrolle dünne Elektrodenkatheter in den rechten Vorhof und die rechte Herzkammer ein. Meist geschieht dies über die Venen in der rechten und linken Leiste. Die Art und Anzahl der Elektrodenkatheter richtet sich nach der medizinischen Fragestellung. Ein solcher Katheter besteht aus mehreren biegsamen Kunststoffschläuchen; an den Spitzen befinden sich Metallplättchen (Elektroden). Sie messen die elektrische Aktivität an verschiedenen Stellen des Herzens.

Zusätzlich ist ein externer Stimulator erforderlich. Mit Hilfe von Impulsen kann er Herz-Rhythmus-Störungen auslösen, die in einem herkömmlichen EKG bzw. einem EKG direkt am Herzen (intrakardiales EKG) aufgezeichnet werden.

Bei der Katheter-Ablation wird im Anschluß an die EPU (elektrophysiologische Untersuchung) die Behandlung der festgestellten Herz-Rhythmus-Störung durchgeführt, indem die elektrische Leitfähigkeit einer für die Arrhythmie verantwortlichen Struktur oder auffälligen Leitungsbahn im Herzen durch Erwärmung/"Verödung" modifiziert wird. Zu diesem Zweck kann am schlagenden Herzen ein Ablationskatheter (spezieller, steuerbarer Elektrodenkatheter, dessen Spitze durch Hochfrequenzstrom erhitzbar ist) mit dieser Spitze genau an die betreffende Herzstruktur positioniert werden. Die exakte Orientierung erfolgt mit Hilfe der EKG-Ableitungen von den Elektrodenkathetern aus dem Herzinnernen und auf dem Röntgenschirm. Die Energieabgabe und Erwärmung des Gewebes auf etwa 50-60° C wird vom Patienten als Wärme oder Druck verspürt – meist wird vor der Ablation bereits ein Schmerzmittel verabreicht, eine Narkose ist nur selten erforderlich.

Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

Bei der ultraschnellen Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) des Herzens werden mit Hilfe eines Magnetfeldes und von Radiowellen hoher Frequenz sehr sicher und zuverlässig das Herz, die Herzkranzgefäße und die großen Adern des Brustkorbs sichtbar gemacht. Die Methode kommt dabei ohne Röntgenstrahlen oder Röntgenkontrastmittel aus. Struktur und Form des Herzmuskels, aber auch die Bewegungen des Organs während des Herzschlages können sehr genau dargestellt werden. Krankes Gewebe und bestimmte Herzerkrankungen werden so ohne invasiven Eingriff diagnostiziert und einer weiteren Behandlung zugeführt. Die MRT bietet die modernste Technologie, die momentan zur Bildgebung in der Medizin zur Verfügung steht.
Diese Untersuchung führen wir in Zusammenarbeit mit unserer Radiologischen Klinik durch.

Schrittmacher-Therapie

Herzschrittmacher wurden für Patienten entwickelt, deren Herz zu langsam schlägt (Bradykardie). Das Implantat wird meist links unter dem Brustmuskel implantiert und überwacht die Herzaktivität des Patienten. Es sendet elektrische Impulse, wenn kein herzeigener Rhythmus vorliegt, und veranlasst den Herzmuskel, sich zusammenzuziehen. Damit gewährleistet der Herzschrittmacher einen regelmäßigen und schnelleren Herzschlag.

Der Herzschrittmacher enthält einen miniaturisierten elektronischen Schaltkreis und eine Kompaktbatterie. Die Verbindung zwischen Schrittmacher und Herz wird durch eine bzw. zwei Elektrode(n) hergestellt. Eine Elektrode ist ein sehr dünner, elektrisch isolierter Draht, der im rechten Vorhof oder in der rechten Herzkammer verankert wird. Sie überträgt den elektrischen Impuls zum Herzen, stellt die Herzaktivität fest und leitet diese Information an den Herzschrittmacher weiter.
Die Operation findet in unserem Herzkatheterlabor unter lokaler Betäubung statt und wird in Kooperation mit unserer Gefäßchirurgischen Kinik durchgeführt.

Defibrillator-Therapie (ICD)

Ein implantierbarer Defibrillator (ICD) ist ein Gerät zur automatischen Behandlung von Herz-Rhythmus-Störungen und daher erforderlich bei hohem Risiko für lebensbedrohliche Rhythmus-Störungen aus der Herzkammer. Zu diesen Rhythmus-Störungen gehören in erster Linie Herzrasen aus der Hauptkammer des Herzens und Kammerflimmern; letzteres entspricht einem Herzstillstand. Nach heutigem Kenntnisstand ist die Therapie von Herzrasen oder Kammerflimmern  bei vielen Patienten nur durch einen Defibrillator mit ausreichender Sicherheit möglich.
Die Operation findet in unserem Herzkatheterlabor in lokaler Betäubung statt und wird in Kooperation mit unserer Gefäßchirurgischen und Anästhesiologischen Klinik durchgeführt.

Schrittmacher bei Herzschwäche (CRT, biventrikuläre Systeme)

In den letzten Jahren etablierten sich biventrikuläre Schrittmacher, die mittels einer zusätzlichen Elektrode gleichzeitig den rechten und linken Herzmuskel stimulieren und so eine “synchrone” Kontraktion der Herzmuskeln bewirken. Diese Methode ist nur für Patienten mit einer speziellen Befundkonstellation geeignet und kann die Luftnot bei Herzschwäche deutlich mindern.

Kontakt

 

  • Mathias-Spital Rheine
    Frankenburgstraße 31
    48431 Rheine
    Zentrale
    05971 / 42-0

Sollten Sie einen persönlichen Kontakt
zum Chefarzt der Klinik Priv.-Doz. Dr. med. Dieter Fischer oder einem seiner Oberärzte wünschen, wird dieser über die Zentrale bzw. das Sekretariat vermittelt.

Chefarzt der Medizinischen Klinik II

Sekretariat

Oberärzte der Medizinischen Klinik II

Herzkatheter-Anmeldung

Sekretariat

  • In dringenden Fällen:
    Ltd. Oberarzt Dr. med. Vollmers
    Der Kontakt wird über die Zentrale 05971 / 42-0 oder das Sekretariat 05971 / 42-2101 vermittelt.

Die elektiven Herzkatheter Anmeldungen erfolgen in aller Regel über das Sekretariat des Chefarztes Priv.-Doz. Dr. med. Dieter Fischer.

Herzschrittmacher und Defibrillator-Anmeldung

  • Der Kontakt wird über die Zentrale 05971 / 42-0 oder das Sekretariat 05971 / 42-2101 vermittelt.