Unterstützende Partner

Hämatoonkologische Gemeinschaftspraxis

  • Dr. med. Georg Innig
    Sprickmannstr. 36
    48431 Rheine
    05971 – 914142
  • Dr. med. Björna Berning
    Sprickmannstr. 36
    48431 Rheine
    05971 – 914142
  • Dr. med. Almut Berkemeyer
    Sprickmannstr. 36
    48431 Rheine
    05971 – 914142
  • Dr. med. Nicole Domine-Rensen
    Sprickmannstr. 36
    48431 Rheine
    05971 – 914142

In der am Mathias-Spital ansässigen hämatoonkologischen Gemeinschaftspraxis werden sämtliche Formen der neoadjuvanten, adjuvanten und palliativen Immun- und Chemotherapien durchgeführt. Darüber hinaus besteht das Angebot der onkologischen Nachsorge von Darmkrebspatienten.

Die Praxis ist eng mit der stationären Onkologie am Mathias-Spital vernetzt. Mindestens ein Kollege der Praxis nimmt an der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz teil.

Psychoonkologie

Im Zusammenhang mit der Diagnose und den notwendigen Therapien treten häufig Gefühle von Angst, Hilflosigkeit, Verzweiflung und auch Wut und Traurigkeit auf. Wie kann es weitergehen? Wie gehen wir als Paar oder Familie mit der Erkrankung um? Aber auch Fragen nach der Lebensperspektive und der eigenen Existenz können plötzlich auftauchen. Die Fragen treten oftmals ganz unabhängig von der individuellen Prognose auf.

Die wichtigste Aufgabe der Psychoonkologie ist es, den Patienten und Angehörigen bei der Bewältigung der emotionalen Belastungen zur Seite zu stehen und in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Behandlungsteam gemeinsam die „Lebenskrise Krebs“ zu meistern.
Mit unseren stationären Beratungs- und Behandlungsangeboten möchten wir Ihnen helfen, einen für Sie angemessenen Umgang mit der Erkrankung zu finden. Hierbei spielen Autonomie und Lebensqualität eine zentrale Rolle.
Der Psychologische Dienst der Mathias-Stiftung möchte Sie und ihre Angehörigen in jeder Phase der Krebserkrankung und deren Behandlung dabei unterstützen, einen geeigneten,
ganz individuellen Weg zur Bewältigung dieser Lebenskrise zu finden.

Nähere Informationen zu unserem Angebot finden Sie in unserem Flyer

Ernährungsberatung

Erkrankungen oder Operationen am Darm gehen unter Umständen mit Verdauungsproblemen einher.
Eine gesunde, abwechslungsreiche, vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung verbessert das Wohlbefinden und unterstützt Ihre Genesung. Basierend auf den in Zusammenarbeit mit dem Studiengang „Klinische Ernährungsmedizin“ an der Mathias Hochschule Rheine (MHR) entwickelten Konzepten bieten wir Ihnen und Ihren Angehörigen bereits während des stationären Aufenthaltes eine Ernährungsberatung an.

Die zuständigen Mitarbeiterinnen geben wertvolle Tipps, unterstützen Sie beim Anlegen eines Ernährungstagebuches, helfen Ihnen bei der Zusammenstellung eines leichten und doch vollwertigen Speiseplans oder beraten Sie individuell zu den Themen künstliche Ernährung oder Ernährungsanpassung bei Chemotherapie. 

Stomatherapie

  • Edith Zielinsky
    Stomatherapeutin
    Station J3
    05971 – 42-1340

Gelegentlich erfordert Ihre Erkrankung die vorübergehende oder dauerhafte Anlage eines künstlichen Darmausgangs, medizinisch Stoma. Dieser Eingriff bedeutet für die Mehrzahl unserer Patienten zunächst einen immensen Einschnitt in ihr gewohntes Leben.

Um betroffene Patienten bestmöglich auf die neue Situation vorzubereiten, wird das Stoma bereits vor dem eigentlichen Eingriff markiert und probeweise angebracht.
So lässt sich bereits im Vorfeld testen, ob die spätere Lage des Stomas für die weitere Versorgung geeignet ist, die Bekleidung auch mit Stoma bequem sitzt und normales Arbeiten oder Autofahren problemlos möglich sind. 

Mit Unterstützung unserer Stomatherapeuten erlernt der Patient schrittweise die selbständige Versorgung seines Stomas. Der Stomatherapeut steht ihm dabei auch nach der Entlassung im Alltag zur Seite und übernimmt die häusliche Versorgung mit erforderlichen Hilfsmitteln. 

Flyer Stoma zum Download

Weitere Informationen finden Sie hier.

Physiotherapie


Flyer Schmerzmanagement zum Download

Die Physiotherapie setzt Alltagsreize gezielt ein und regt die Selbstheilung des Körpers an. Dabei wird durch spezielle physiotherapeutische Techniken auf Gewebe, Muskeln, Sehnen und Gelenke eingewirkt.

Damit Sie nach einer Darmoperation wieder ganz schnell auf die Beine kommen, findet die Therapie täglich statt. Wir trainieren mit Ihnen z. B. das schmerzfreie Aufstehen aus dem Bett, das Gehen und das Treppensteigen. All dieses ist darauf ausgerichtet, Ihre Kraft und Ausdauer zu verbessern, damit Sie rasch in Ihr häusliches Umfeld zurückkehren können.
Das gleiche Ziel verfolgen wir mit unserem Angebot der Geriatrischen Frührehabilitation in einem speziell auf den älteren Menschen abgestimmten Programm. 

Schmerzen sind normale Warnsymptome unseres Körpers. Sie helfen uns, Verletzungen und Krankheiten zu erkennen und besser einzuschätzen. Nach einer Operation oder mit Beginn des Heilungsprozesses haben Schmerzen ihren warnenden Effekt jedoch erfüllt.

Wenn sich trotz modernster Verfahren Schmerzen nach einer Operation nicht vermeiden lassen, hilft in diesen Fällen eine Schmerztherapie, die darauf ausgerichtet ist, unnötige Schmerzen zu vermeiden oder starke Schmerzen mindestens auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Palliativmedizin und Hospiz

Ziel der palliativmedizinischen Versorgung ist die Linderung und Behandlung von Schmerzen und anderen unerwünschten Begleitsymptomen einer Tumorerkrankung unter besonderer Berücksichtigung sozialer, psychischer und seelsorgerischer Anliegen unserer Patienten.
Hierdurch sollen das größtmögliche Maß an Lebensqualität wieder hergestellt werden und unsere Patienten weitestgehend wie gewohnt in ihrem häuslichen Umfeld leben können.

Die Besonderheit der palliativmedizinischen Behandlung beinhaltet auch die besondere Nähe zu Angehörigen und Vertrauenspersonen, so weit das von Ihnen gewünscht ist. Hinsichtlich der Versorgung in einer Hospizeinrichtung kooperieren wir mit dem Haus Hannah in Emsdetten. Im ambulanten Bereich stellen wir gerne einen Kontakt zur Hospizgruppe in Rheine her, die von einem Netzwerk besonders qualifizierter Palliativärzte (QPA) unterstützt wird.