Diagnostik-Institute

Radiologie

Im Mathias-Spital Rheine werden sämtliche moderne Verfahren der diagnostischen Bildgebung vorgehalten wie die Computer-Tomographie (Spiral-CT), die Kernspin-Tomographie und die konventionelle Radiologie.

Die Gewinnung von Gewebeproben aus tiefer gelegenen Körperregionen z. B. zur Diagnosesicherung erfolgt im Bedarfsfall schonend mittels interventioneller Radiologie, d. h. ohne Operation und Narkose.

Nuklearmedizin

Besondere Fragen zur Ausbreitung der Erkrankung machen u.U. eine PET-Diagnostik (Positronen-Emissions-Tomographie) (-> Link) erforderlich. In der zum Mathias-Spital Rheine gehörenden Abteilung für Nuklearmedizin wird diese Untersuchung zeitnah und ohne besondere Belastung für den Patienten durchgeführt.

Eine Besonderheit des vor Ort eingesetzten Tomographen besteht darin, dass sowohl die PET-Untersuchung als auch die Computer-Tomographie kombiniert durchgeführt werden können. Hierdurch werden einerseits belastende Doppeluntersuchungen vermieden und die Strahlenbelastung reduziert, andererseits verkürzt sich die Zeit bis zum Vorliegen des Untersuchungsergebnisses.

Pathologie

Im Institut für Pathologie am Mathias-Spital Rheine erfolgt die feingewebliche Untersuchung, die Aufschluss darüber gibt, ob eine Darmkrebserkrankung vorliegt. Zur Anwendung kommen alle aktuellen Untersuchungsverfahren inklusive molekularpathologischer und immunhistochemischer Methoden. 

Da das Warten auf den endgültigen Befund sehr belastend für unsere Patienten ist, werden die notwendigen Untersuchungen so schnell wie möglich durchgeführt, so dass das Ergebnis innerhalb von zwei bis drei Tagen vorliegt.
Durch die räumliche Nähe von Praxis und Darmzentrum sind Schnellschnitt-Untersuchungen während einer Operation möglich. Hierbei wird im Rahmen des Eingriffes Gewebe entnommen und innerhalb von 30 Minuten untersucht. So lässt sich z. B. bei ungesicherter Diagnose feststellen, ob ein bösartiger Tumor vorliegt, oder bei gesicherter Diagnose, ob der Tumor bis in das gesunde Gewebe hinein entfernt werden konnte.

Humangenetik

Bei allen Patienten mit Darmkrebs wird im ärztlichen Gespräch erfragt, ob es Kriterien (Amsterdam-Kriterien oder Bethesda-Kriterien) gibt, die auf eine mögliche genetische Belastung innerhalb der Familie hinweisen.

Bei den häufigsten Formen des genetisch festgelegten Darmkrebses handelt es sich um das hereditäre nicht-polypöse kolorektaes Karzinom (HNPCC) und die familiäre adenomatöse Polyposis coli (FAP).

Da sich das Risiko einer Darmkrebserkrankung bei familiärer Anfälligkeit erhöht, raten wir dringend, dass sich betroffene Patienten und ihre Familien humangenetisch beraten und untersuchen lassen.

Das Ergebnis hilft Ihnen, zu entscheiden, welche Vorbeugungsmaßnahmen Sie und Ihre Angehörigen wahrnehmen möchten.