Zentrale Internistische Notaufnahme

Willkommen auf der Homepage der Zentralen Internistischen Notaufnahme des Mathias-Spitals Rheine!

Um Ihnen unser Leistungsangebot näher zu erläutern und Ihnen Tipps zu liefern, wie Sie unsere Behandlungsabläufe unterstützen können, haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt und machen Sie mit unserem Team bekannt.

Wer kommt zu uns?

Die internistische Notaufnahme ist 24 Stunden am Tag die erste Anlaufstelle für alle Patienten ohne geplanten Aufnahmetermin und mit folgenden notfallmäßigen Krankheitsbildern:

  • akute Beschwerden des Verdauungstrakts (gastroenterologisch)
  • akute Herzbeschwerden (kardiologisch)
  • akute Lungen- bzw. Atembeschwerden (pneumologisch)
  • akute Über- oder Unterzuckerung oder andere akute Beschwerden bei Diabetes (diabetologisch)
  • altersbedingte Beschwerden (geriatrisch)
  • Beschwerden bedingt durch das Nervensystem (neurologisch)

Ein Team aus erfahrenen Ärzten und qualifiziertem Pflegepersonal behandelt Sie in enger Zusammenarbeit mit den Fachärzten der entsprechenden Abteilungen. Gut eingespielte Abläufe, Qualität und Tempo sind unser Standard.

Begleitpersonen oder Angehörige sind herzlich willkommen! Untersuchungen, bei denen sie aus medizinischen Gründen nicht anwesend sein können, können sie im Wartebereich oder im Café des Mathias-Spitals überbrücken.

Das Team der zentralen internistischen Notaufnahme

Abläufe nach dem Triagesystem

1. Einordnung der Behandlungsdringlichkeit

Nach der Anmeldung befragen Sie für eine Ersteinschätzung speziell geschulte Pfleger oder Pflegerinnen. Dadurch können wir die Behandlungsdringlichkeit festlegen.  Patienten, die nach Ihnen in die Notaufnahme kommen, werden deshalb manchmal vor Ihnen behandelt, wenn die Schwere Ihrer Erkrankung einen raschen Eingriff notwendig macht.  Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir z. B. Patienten mit starken Schmerzen vorziehen – wären Sie an ihrer Stelle, würden Sie sich ebenfalls wünschen, möglichst schnell Hilfe zu bekommen. Unbeobachtet von Ihnen werden außerdem Patienten mit dem Krankentransport in die Notaufnahme gebracht – auch das kann zu Wartezeiten führen. 

Auch die Patienten, die mit dem Krankenwagen kommen, unterziehen wir der Ersteinschätzung und setzen sie bei geringen Beschwerden auf die Warteliste! Liegendtransportierte Patienten werden also nicht automatisch denjenigen vorgezogen, die eigenständig in der Notaufnahme erscheinen! In Ihrem und unserem Interesse bemühen wir uns stets, Wartezeiten kurz zu halten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Triagekraft; Sie erkennen Sie an ihrer hellblauen Kleidung.

Sollte sich Ihr Befinden verschlechtern durch starke Schmerzen, Übelkeit oder Schwindel, melden Sie sich bitte unbedingt sofort! Die Triagekraft wird schnelle Hilfe veranlassen.


2. Untersuchung und Akut-Behandlung

Nach der Ersteinschätzung erfolgen Blutentnahme, EGK, Blutdruckmessung und evtl. Anschluss an einen Monitor. Danach folgen die ärztliche Unersuchung und je nach Bedarf ggf. Röntgen, CT, Bauch- oder Herzultraschall – anschließend entscheiden wir, in welcher Abteilung Sie weiterbehandelt werden. Sie unterstützen einen schnellen Ablauf, wenn Sie folgende Unterlagen bereithalten:

  • Einweisung Ihres Hausarztes
  • Versichertenkarte
  • aktuelle Medikamentenliste
  • eventuelle Vorbefunde
  • Arztbriefe

Alle akut erforderlichen Medikamente oder Maßnahmen (z. B. Punktieren) erhalten Sie bereits in der Notaufnahme.

Erweist sich eine ambulante Behandlung als ausreichend, können Sie nach einem Abschlussgespräch mit dem Entlassungsbrief Ihren Hausarzt aufsuchen.

Sollten zur Entscheidung über den weiteren Ablauf zeitaufwändigere Untersuchungen erforderlich sein, werden Sie in unserem speziellen Kurzlieger-Bereich betreut. Alle Plätze sind mit Monitoren, Sauerstoff und Absauganlage ausgestattet.


3. Verlegung auf Station und Weiterbehandlung

Die Verlegung auf die Station erfolgt, sobald dort ein Bett für Sie vorbereitet ist. Patienten mit neurologischen Erkrankungen werden evtl. auf die Stroke Unit im Klinikum Ibbenbüren verlegt.

Die jeweiligen Stationsteams kümmern sich dann weiter um Sie.

Wir möchten gern wissen, wie gut Sie sich von uns betreut gefühlt haben: Für Ihre Kritik und Anregungen auf den ausgelegten Fragebögen bedanken wir uns daher schon jetzt!

Wir wünschen Ihnen eine schnelle Genesung!
Ihr Team der Internistischen Zentralaufnahme

Ansprechpartner

Leitende Ärztin

Gabriele Raschke-Günaydin

Oberärztin

Dana Reuss

Stationsleiter

Alexander Eiterig (l.)

Bereichsleiterin Pflege

Iris Holling (r.)