Medizinische Klinik III - Diabetes-Zentrum Rheine

Diabetologie/Interdisziplinäres Diabetes-Fuß-Zentrum/Nephrologie

Die Medizinische Klinik III ist eine spezialisierte Klinik mit dem Behandlungsschwerpunkt Diabetes mellitus und seine Folge-Erkrankungen. Die Klinik ist zertifiziert als Klinisches Diabeteszentrum (Diabetologikum) der Deutschen Diabetes-Gesellschaft und bietet das gesamte Behandlungsspektrum der Diabetologie an.

Kontakt und Ansprechpartner

Stationäre Behandlung:

Eine stationäre Behandlung auf unserer Diabetes-Therapiestation (Station 3, Jakobi-Krankenhaus) und unserer Diabetes-Fußstation (Station E4, Mathias-Spital) ist durch eine Einweisung eines jeden niedergelassenen Arztes möglich.

Wir bitten aber um vorherige telefonische Kontaktaufnahme durch den behandelnden Arzt zur Vereinbarung eines Aufnahmetermins. Eine sofortige Aufnahme ist bei akuten Fußläsionen und akuten Stoffwechsel-Entgleisungen möglich, aber auch hier bitten wir um eine vorherige telefonische Information durch den einweisenden Arzt.

Eine ambulante Vorstellung ist ebenfalls möglich, Terminvereinbarung bitte über das Sekretariat.

Anmeldung stationär und ambulant:

Chefarzt

Prof. Dr. med. Maximilian Spraul

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologe DDG

M.Spraul@Mathias-Spital.de
Lebenslauf Prof. Dr. Spraul

  • Leitung Strukturierte Diabetes-Therapieprogramme
    Oberärztin
    Dr. med. Carin Gröne

    Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin DDG
    c.groene(at)mathias-spital.de
  • Internistische Leitung
    Interdiziplinäre Diabetes-Fußstation E4
    Oberärztin
    Frau Swetlana Schnar

    Ärztin für Innere Medizin, Diabetologin DDG
    s.schnar(at)mathias-spital.de

Veranstaltungshinweis:

Vom 13. - 15. Januar 2017 veranstaltet das Diabetes-Zentrum Rheine den
15. Postgraduate Course Diabetischer Fuß.
Schwerpunktthema ist dieses Jahr
" Kleinere und größere Kontroversen beim diabetischen Fuß"

Veranstaltungsort ist die Akademie für Gesundheitsberufe direkt auf dem Campus des Mathias-Spitals

Nähere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte der Einladung und dem Programm
Für Ihre Anmeldung zur Teilnahme finden Sie hier ein Anmeldeformular

Therapie von akuten und chronischen Stoffwechselproblemen

Ein wesentlicher Teil der Betreuung von Menschen mit Diabetes mellitus erfolgt ambulant in hausärztlichen Praxen und in Diabetes-Schwerpunktpraxen. In bestimmten Situationen ist jedoch eine stationäre Versorgungsstruktur  erforderlich.

Dies betrifft akute Stoffwechselkomplikationen – sowohl bei Typ-1- als auch bei Typ-2-Diabetikern:

  • schwere und/oder rezidivierende Hypoglykämien (zu niedriger Blutzuckergehalt)
  • bei Wahrnehmungsstörungen für Hypoglykämien
  • nächtliche Hypoglykämien
  • akute hyperglykämische Stoffwechsel-Entgleisungen (zu hoher Blutzuckergehalt)
  • Ketoazidose

Außerdem – in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Diabetologen – Optimierung der Therapie, wenn ambulant das Therapieziel nicht erreicht wird:

  • Typ-1-Diabetiker mit ICT oder Pumpentherapie
  • Typ-2-Diabetiker mit Insulintherapie
  • Typ-2-Diabetiker mit ausgeprägter Insulinresistenz
  • Einstellung bei Vorliegen von Begleitkrankheiten und bei Diabetesintegrationsstörungen

Die Behandlung erfolgt auf unserer Stoffwechselstation durch ein Team, bestehend aus Diabetologen/Innen, Diabetesberater/Innen, Diätassistentinnen, Sporttrainerinnen und Psychologen.
Das Angebot umfasst sowohl Einzelberatungen  als auch strukturierte Diabetestherapieprogramme in Gruppen. Bei psychischen Problemen, die eine gelingende Integration des Diabetes in den Alltag und dadurch eine gute Einstellung  behindern, kann eine psychologische Kurzintervention hilfreich sein. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass eine erforderliche längerfristige psychotherapeutische Maßnahme durch unsere Psychologen in die Wege geleitet wird.

Strukturierte Diabetestherapie-Programme und Schulung

Strukturierte Therapieprogramme werden regelmäßig durchgeführt mit verschiedenen Behandlungsschwerpunkten:

Typ 1 - Diabetes mellitus

  • Optimierung der Therapie bei akuten und chronischen Stoffwechselentgleisungen
  • Vermeidung von Hypoglykämien (zu geringer Blutzuckergehalt) und Behandlung von Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörungen
  • Ersteinstellung auf Insulin-Pumpentherapie
  • Optimierung der Insulin-Pumpentherapie bei Nichterreichen der Therapieziele

Typ 2 – Diabetes mellitus

  • Ersteinstellung auf Insulin-Therapie, insbesondere bei akuter Stoffwechsel-Entgleisung und bei bestehenden Diabetes-Folgeerkrankungen
  • Behandlung der verschiedenen Folgeerkrankungen, insbesondere alle Formen des Diabetischen Fußsyndroms und der diabetischen Nierenerkrankung

Die Klinik bietet als überregionales Diabetes-Zentrum alle Therapien und Schulungen für die Probleme der Patienten mit Diabetes mellitus an. Den Plan für das Schulungsprogramm finden Sie hier.

Die Klinik ist zertifiziert entsprechend der höchsten Stufe der Deutschen-Diabetes-Gesellschaft für die Behandlung von Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus.

Nephrologie

Behandlungsschwerpunkte:

1. Diagnostik und Therapie der akuten und chronischen Niereninsuffizienz (Nierenversagen):

In der Regel werden Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz durch niedergelassene Internisten und Nephrologen versorgt. Bei einer akuten Niereninsuffizienz oder einer sich rasch verschlimmernden chronischen Niereninsuffizienz mit schweren Begleiterkrankungen werden die Patienten stationär in unserer Abteilung betreut. Solche Situationen können teilweise konservativ (erhaltend) beherrscht werden. Andernfalls kommt ein Nierenersatzverfahren zum Einsatz.

2. Durchführung verschiedener Nierenersatzverfahren:

In unserer Dialyseabteilung kommen regelmäßig verschiedene Nierenersatzverfahren wie die Hämodialyse, die Hämodiafiltration und die Hämofiltration zum Einsatz. Im Falle des akuten Nierenversagens werden die genannten Dialyseformen nur vorübergehend eingesetzt, bis die Nieren wieder ausreichend funktionstüchtig sind. Beim chronischen Nierenversagen ist eine regelmäßige Dialyse (in der Regel drei mal fünf Stunden pro Woche) erforderlich. Eine Sonderform ist die Anwendung einer kontinuierlichen Nierenersatztherapie auf der Intensivstation, die typischerweise bei einer ausgeprägten Überwässerung eines Menschen zum Einsatz kommt, nachdem medikamentös keine ausreichende Wasserausscheidung erzielt werden konnte.

3. Behandlung von stationären Patienten in unserer Dialyseabteilung:

Wir behandeln wir auch Dialysepatienten stationär, das bedeutet, dass chronische Dialysepatienten von uns vorübergehend betreut werden. Diese Menschen liegen wegen einer anderen Erkrankung stationär in einer Abteilung unseres Gesundheitszentrums. Während dieser Zeit wird die Dialysebehandlung von unserer Abteilung durchgeführt. Nach Abschluss der stationären Behandlung kehren diese Patienten in das sie ständig betreuende Dialysezentrum zurück.

 

 

 


Ansprechpartner:

  • Leitende Ärzte
    Dr. med. Dietrich Blanke
    Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie

    Dr. med. Dirk Hüwe
    Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie
    Nephrologie Intensivmedizin

    Frau Claudia Brummel
    Fachärztin für Innere Medizin,
    Nephrologie

Interdisziplinäre Behandlung des Diabetischen Fußes

Die Therapie erfolgt gemeinsam durch Technische Orthopädie und Diabetologie in der Station E4 im Mathias-Spital

Technische Orthopädie

  • Ansprechpartner:
    Ltd. Ärzte
    Dr. med. Armin Koller
    Dr. med. Ludwig Schwering
    Oberarzt Dr. med. Vanni Förster

Die leitenden Ärzte der Technischen Orthopädie sind seit vielen Jahren spezialisiert auf Fußoperationen, insbesondere bei Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom. Daneben ist ein weiterer Schwerpunkt die Korrektur von chronisch schmerzhaften Amputationen und Fehlstellungen am Fuß.

Diabetologie

  • Ansprechpartner:
    Ltd. Arzt
    Prof. Dr. med. Maximilian Spraul
    Oberärztin Swetlana Schnar

Internistische und diabetologische Betreuung der häufig mehrfacherkrankten Menschen mit diabetischem Fußsyndrom Spezialisierte Wundbehandlung und konservative Therapie diabetischer Fußläsionen.

Diabetesberatung

Mitarbeiter des Teams der Diabetesberater/innen beraten und schulen die Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom. Sie betreuen Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom engmaschig und individuell zur Optimierung ihrer diabetischen Stoffwechsellage.

Ansprechpartner Diabetesberatung:

  • Leitung
    Corinna Walters
    Diabetesberaterin DDG
    Telefon 05971 46-660

Ansprechpartner Psychologischer Dienst:

  • Christine Auffenberg
    Dipl.-Psychologin DDG

Abteilung für Gefäßchirurgie
und endovaskuläre Chirurgie

  • Chefarzt Dr. med. G. Lulay

    Ansprechpartner
    Dr. med. Heinrich Niemann, Leitender Oberarzt

Die Abteilung führt alle gängigen Bypass-Operationen am Fuß durch, inklusive pedaler Bypässe und kombinierter Eingriffe mit Bypass und gleichzeitiger PTA.

Abteilung Radiologie/Interventionelle Radiologie

  • Chefarzt Dr. med. G. Klass

    Ansprechpartner

    Dr. med. Peter Held, Oberarzt

DSA-Angiografien, MR-Angiografien, CO-2-Angiografien, PTA aller Beinarterien bis hin zu den kleinen Fußarterien.

Orthopädieschuhtechnik und Orthopädietechnik

Das Zentrum arbeitet mit mehreren externen Orthopädietechnikern und Orthopädieschuhmachern eng zusammen, so dass verschiedenste Möglichkeiten zur Druckentlastung und Therapie komplexer Fehlstellungen kurzfristig angefertigt werden können.

Praxis für Podologie

Die podologische Praxis führt eine spezialisierte podologische (fußpflegerische) Therapie bei Patienten mit Diabetes mellitus durch. Hier werden ambulante und stationäre Patienten behandelt. Häufige Anlässe sind die Tertiärprophylaxe bei Diabetischem Fußsyndrom und Zustand nach Fußläsionen, insbesondere Nagel und Schwielenbehandlung, sowie die Anfertigung von Orthosen zur lokalen Druckentlastung.

Ansprechpartner Diabetesberatung:

  • 05971 46-660
  • Corinna Walters, Leitung, Diabetesberaterin DDG
  • Gabriele Ebbers, Diabetesberaterin DDG, Gesundheitsberaterin
  • Barbara Heeke, Diabetesberaterin DDG
  • Simone Held, Diabetesberaterin DDG
  • Stefanie Kamp, Diabetesassistentin DDG, Diätassistentin
  • Andrea Klümper, Diabetesberaterin DDG
  • Margret Üffing, Diabetesberaterin DDG
  • Dietmar Welle, Diabetesberater DDG
  • Heiko Smit, Diabetesberater DDG
  • Margit Hille, Diabetesberaterin DDG
  • Daniel Tecklenborg, Diabetesberater DDG

Ansprechpartner Podologie:

  • Martina Broer
    Leitung Podologie, Podologin
  • Tanja Beesten
    Podologin
  • Nadja Hergenrader
    Podologin

Ansprechpartner Pflege:

  • Pflegedienstleitung
    Frau Karin Christian