Kinderklinik

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Mathias-Spitals Rheine ist die einzige Kinderabteilung im Kreis Steinfurt. Sie verfügt über 43 Betten für die Kinderheilkunde.

Zusätzlich werden die Neugeborenen der Frauenklinik und auch Kinder der urologischen, allgemeinchirurgischen, unfallchirurgischen und HNO-ärztlichen Fachgebiete auf der Kinder- und Jugendstation betreut.

Zusammen mit der Frauenklinik bildet die Kinderklinik einen Schwerpunkt für Geburtshilfe und Neugeborenen-Medizin mit rund 1500 Geburten pro Jahr.

Die Frühgeborenen- und Neugeborenenstation umfasst zwölf Intensivbetten mit vier Beatmungsplätzen, zudem besteht ein Neugeborenenabholdienst.

Auf unseren Stationen werden 2.600 Patienten im Jahr behandelt. Die Notfallambulanz und die Ermächtigungsambulanzen versorgen rund 4.000 Patienten pro Jahr.

Informationen für Ärzte

Der Chefarzt derr Klinik besitzt die volle Weiterbildungsberechtigung Kinderheilkunde und Jugendmedizin 5 Jahre, die volle Weiterbildungsberechtigung Schwerpunkt Neonatologie 3 Jahre, die Weiterbildungsberechtigung Zusatzweiterbildung Kinderpneumologie für 2 Jahre, die Ausbildungsberechtigung EEG der Dt. Gesellschaft für klinische Neurophysiologie 2 Jahre sowie die Ausbildungsberechtigung Diabetologe DDG 2 Jahre

Kinder- und Jugendmedizin

Liebe Eltern, 
wir möchten Sie auf unserer Internetseite herzlich willkommen heißen!
Die Klinik für Kinder-und Jugendmedizin verfügt über zwei Stationen und eine Frühgeborenen-Intensivstation (Neonatologie). Auf der Säuglings- und Kleinkinderstation werden Kinder bis ca. zwei Jahre behandelt. Kinder ab ca. zwei Jahren liegen auf der Kinder- und Jugendstation. 
Zusätzlich werden Kinder aus den Fachabteilungen Allgemein- und Unfallchirurgie, Urologie sowie der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung (HNO) auf den Kinderstationen betreut.
Dafür gewährleistet unser Team, bestehend aus qualifizierten Kinderärzten und Kinderkrankenschwestern eine optimale Versorgung rund um die Uhr.
Schön, dass Sie sich für das Mathias-Spital entschieden haben!
Wenn Ihr Kind in unserer Klinik stationär aufgenommen werden muss, ist das sicher nicht alltäglich für Sie. Wir möchten, dass Sie und Ihr Kind sich bei uns wohl fühlen und uns Ihr Vertrauen schenken. Denn das ist die beste Voraussetzung für die Genesung Ihres Kindes und baldige Rückkehr in seine gewohnte Umgebung.

Mit den nachfolgenden Informationen möchten wir Ihnen den Aufenthalt in unserer Kinderklinik erleichtern.

Stationäre Aufnahme

In der Regel überweist der Kinder- oder Hausarzt Ihr Kind in unser Krankenhaus. Gerne darf ihr Kind ein oder zwei ausgewählte Spielzeuge oder Kuscheltiere mitbringen, das gibt ihm Sicherheit. 
Melden Sie sich am Aufnahmetag in der Ambulanz unserer Kinderklinik. Dort werden alle weiteren Schritte mit Ihnen besprochen. Zunächst erfolgt die ärztliche Aufnahme Ihres Kindes. Durch ein Gespräch und die anschließende Untersuchung versucht der Kinderarzt die Beschwerden ihres Kindes einzuordnen und leitet die Behandlung ein. Dabei können Sie eine große Hilfe sein, indem Sie ihre Ruhe und Geduld auf das Kind übertragen.

Stationsablauf

Auf dem Zimmer bekommen Sie Zeit zusammen mit ihrem Kind den Schrank einzuräumen, alles in Ruhe anzusehen und die anderen Kinder zu begrüßen.
Wir möchten, dass Ihr Kind die bestmögliche Form einer individuellen Pflege erhält. Deshalb ist für den Aufenthalt in der Klinik eine Kinderkrankenschwester für Ihr Kind verantwortlich. In deren Abwesenheit ist eine Vertreterin benannt. Die für Ihr Kind verantwortliche Kinderkrankenschwester bespricht mit Ihnen die Ernährung  und alle pflegerischen Maßnahmen. Sie als Eltern werden nach Möglichkeit in die Behandlung mit einbezogen und können Ihrem Kind bei allen Dingen helfen, bei denen Sie es auch daheim unterstützen. 

Elternübernachtung

Wenn sie bei Ihrem Kind übernachten möchten (i.d.R. bis zum Ende des Grundschulalters) stellen wir Ihnen gerne, soweit vorhanden, kostenlos eine Liege und Bettwäsche zur Verfügung.  

Elternverpflegung

Zu den Mahlzeiten steht Ihnen unser Bistro zur Verfügung. Dieses befindet sich im Untergeschoss unseres Krankenhauses. Dort können sie vergünstigt ihre Mahlzeiten einnehmen oder diese auf die Station holen und dort gemeinsam mit Ihrem Kind essen.

Visite

Vormittags erfolgt die Visite durch den Stationsarzt. Während der Visite haben Sie die Möglichkeit, Informationen über den Gesundheitszustand Ihres Kindes zu erfragen. Die Visite durch den Chefarzt findet nach Fachrichtung ein bzw. zweimal in der Woche statt.

Spiel- und Unterhaltung

Damit der Aufenthalt für Ihr Kind im Krankenhaus nicht zu langweilig wird, darf es selbstverständlich Besuch empfangen, sofern es sein Gesundheitszustand erlaubt. Gerade bei einem längeren Krankenhausaufenthalt ist es wichtig, dass auch die Geschwisterkinder zu Besuch kommen. Der Besuch auf der Säuglingsstation sollte sich auf max. zwei Personen beschränken. Wenn Ihr Kind keine ansteckende Krankheit hat, kann es sich gern im Flurbereich und im Spielzimmer/-ecke aufhalten. In der Patientenbibliothek können Spiele und Bücher kostenlos ausgeliehen werden. Einmal pro Woche besuchen die Klinikclowns Lotta und Mimi unsere Stationen.

Sicher hat Ihr Kind auch Fragen zu seinem Krankenhausaufenthalt. Mit älteren Kindern können Sie offen darüber sprechen; für jüngere Kinder geben wir Ihnen gern einen kindgerechten Text an die Hand, den Sie herunterladen und zum Vorlesen ausdrucken können. Download hier
Wenn Sie Sorgen oder weitere Fragen haben sprechen Sie uns einfach an!

Ihr
Team der Stationen E2 und B2

Neonatologie - Station EF2

Die Früh- und Neugeborenen-Intensivstation "EF 2" betreut in enger Zusammenarbeit mit der Geburtshilfe kranke Neugeborene und unreife Frühgeborene ab Beginn der Lebensfähigkeit.
Unser hochqualifiziertes Team aus Kinderärzten und Kinderkrankenschwestern gewährleistet rund um die Uhr eine optimale intensivmedizinische Versorgung der kleinen Patienten. Zurzeit stehen 12 Intensiv- und Überwachungsplätze mit hochwertiger medizinischer Ausstattung zur Verfügung.
Dies schließt Monitorüberwachung, verschiedene Formen der Beatmung und Atemhilfe sowie eine weiterführende Diagnostik und Therapie mit ein. Für das Antoniuskrankenhaus in Gronau und das Klinikum Ibbenbüren besteht ein Neugeborenen-Abholdienst.

Um jedem Kind eine individuelle und bewusste Betreuung zukommen zu lassen, reduzieren wir unnötige Stressfaktoren wie Lärm, Licht oder schmerzhafte Prozeduren. Ihr Kind soll so viel Angenehmes wie möglich erfahren – dabei spielt in unserem Konzept die Elternintegration eine entscheidende Rolle: Wir legen großen Wert auf frühen Körperkontakt durch Känguruen, damit die Eltern-Kind-Bindung gestärkt wird. 

Wichtig ist uns dabei auch eine umfassende und frühe Einbeziehung der Eltern in die Pflege ihres Kindes, die nach den Aspekten der sanften Frühgeborenenpflege durch Kinästhetik und basale Stimulation vermittelt wird.

Damit auch ältere Kinder intensivmedizinisch versorgt werden können, wurde auf unserer Station ein separater Raum mit einem Intensiv-Pflegeplatz eingerichtet.

Neonatologie

Känguruhen - "Liebe geht durch die Haut"

Die Känguru-Methode ist der Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen den Früh- bzw. Neugeborenen und ihren Eltern. Dadurch kann das Kind Herzschlag, Atmung und Geruch von Vater oder Mutter wahrnehmen. Durch die Atembewegungen wird es angeregt, diesen Rhythmus aufzunehmen.Frühgeborene, die häufig auf der Brust ihrer Eltern liegen, zeigen eine bessere Atmung, eine bessere Gewichtszunahme und eine stärkere Zufriedenheit.

Kinästhetik - infant handling

Kinästhetik ist eine bewegungsorientierte Methode, die die Bewegungsfähigkeit 
und die Körperwahrnehmung des Kindes fördert und unterstützt.

Kinästhetik = Wahrnehmung durch Bewegung
Infant = Kind
Handling = Bewegen, Berühren

Basale Stimulation

  • Basale Stimulation = Aktivierung der Wahrnehmung

Bei der basalen Stimulation werden Erfahrungen, wie das Spüren des eigenen Körpers (Haut als Kontaktstelle zur Außenwelt), die Empfindung der eigenen Lage im Raum (Koordination) und das Kennenlernen des eigenen Inneren 
(z.B. der Muskulatur) durch vestibuläre (Gleichgewichtssinn betreffend) und vibratorische Anregungen gegeben. Außerdem werden fünf Sinne angesprochen: 
Sehen, Hören, Schmecken, Fühlen, Riechen.

Qualitätssicherung Neonatologie NRW

5-Jahres-Auswertung (2007 bis 2011) über die Daten
der Qualitätssicherung Neonatologie NRW 

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Sozialpädiatrisches Zentrum Westmünsterland

Oberarzt Dr. C. Schäper

Leistungsangebot

Unsere Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Früh- und Neugeborenen-Intensivmedizin
  • Diagnostik von Krankheiten des Nervensystems bei Kindern und Jugendlichen, Behandlung von Kindern mit Epilepsien (Anfallsleiden): Digitales EEG mit Videometrie (Ableitung der Hirnströme unter Videoüberwachung), Kernspin-Tomographie (computergestütztes bildgebendes Verfahren) in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie
  • Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)
  • Objektive Hörprüfungen (TOAE, BERA) bei Neugeborenen und Säuglingen
  • Herz-Diagnostik: Farbdoppler-Echokardiographie (Ultraschall des Herzens mit Darstellung der Blutflüsse im Herzen), EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Puls-Oxymetrie (Messung der Sauerstoffsättigung des Blutes), Kipptisch-Untersuchung (Untersuchung bei Kollapsneigung)
  • Lungenfunktionsdiagnostik, Behandlung von Kindern mit Bronchialasthma: Bodyplethysmographie und Impuls-Oszillometrie (Verfahren zur Bestimmung des Atemwegswiderstandes des Lungenvolumens mit bzw. ohne Messung in einer geschlossenen Kabine), NO-Messung (Bestimmung der Entzündungsaktivität durch Messung in der Ausatemluft), Asthma-Schulung, Pädiatrische Bronchoskopien, Schweißtest
  • Behandlung von Kindern mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit): Ersteinstellung, Schulung, Ernährungsberatung, Insulinpumpen-Behandlung,
    anerkannte Behandlungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes
  • Magen- und Darmspiegelungen in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin
  • H2-Atemtest zur Diagnostik von Zuckerunverträglichkeiten
  • pH-Metrie zur Diagnostik des gastro-ösophagealen Refluxes (Rückfluß von Magensaft in die Speiseröhre)
  • Diagnostik der Fehlbildungen des Harntrakts: Ultraschall der Nieren, Refluxprüfung (Rückfluß von Urin von der Blase in die Harnleiter) per Ultraschall, Diureseszintigraphie (Messung der Nierenfunktion) in Zusammenarbeit mit der Klinik für Nuklearmedizin
  • spezielle Ultraschalluntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Kryotherapie (Vereisen) frühkindlicher Blutschwämmchen
  • Allergologische Diagnostik einschließlich Nahrungsmittel und Arzneimittelprovokation, Neurodermitis-Schulung, Anaphylaxieschulung

Bunter Kreis Münsterland e.V. im Mathias-Spital Rheine

Der Bunte Kreis Münsterland, Verein zur Familiennachsorge e.V. ist seit 2006 im Mathias-Spital tätig. 
Vier Fachkinderkrankenschwestern des Mathias-Spitals mit einer Weiterbildung zur Case-Managerin beraten, begleiten und unterstützen Familien mit einem schwerst- oder chronischkranken sowie früh- oder risikogeborenen Kind. Ihr Ziel ist es, den betroffenen Familien einen guten Übergang vom stationären Aufenthalt ins häusliche Umfeld zu ermöglichen. 
Die Arbeit finanziert sich hauptsächlich aus Spenden.

Informationen rund um den Bunten Kreis Münsterland im Mathias-Spital finden Sie in nachfolgendem Info-Flyer

oder auf der Homepage:

www.bunter-kreis-muensterland.de

Kontakt zur Familiennachsorge am Mathias Spital in Rheine

Mathias Spital 
Frankenburgstr. 31 
48431 Rheine 
Tel.: 05971-42-1749 
E-Mail: bunterkreis@mathias-spital.de

Case-Managerinnen: 
Annette Raabe 
Nadine Stertkuhl 
Susanne Thüner-Segbers 
Petra Vos

Spendenkonten: 
Volksbank Nordmünsterland eG 
Kto-Nr. 196 10 90 900 BLZ 401 637 20 
Sparkasse Rheine 
Kto.-Nr. 38463 BLZ 403 500 05

AnsprechpartnerInnen ärztl. Dienst

Chefarzt

  • Dr. med. Hans-Georg Hoffmann
    Facharzt für Kinderheilkunde, 
    Schwerpunkt Neonatologie, Schwerpunkt Neuropädiatrie
    Ärztliches Qualitätsmanagement
    h-g.hoffmann(at)mathias-spital.de
Kinderklinik Ansprechpartner
  • Ltd. Oberarzt
    Dr. med. Thomas Reese
    Facharzt für Kinderheilkunde, 
    Schwerpunkt Neonatologie
    Zusatzbezeichnung Kinder-Pneumologie
    Asthma-Trainer, Neurodermitis-Trainer
    t.reese(at)mathias-spital.de

Ansprechpartnerinnen Pflegedienst

Unsere Sprechstunden

 Privatsprechstunde Chefarzt Dr. Hoffmann:

  • Montag und Donnerstag 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
    und nach Vereinbarung

 Epilepsie-und neuropädiatrische Sprechstunde Chefarzt Dr. Hoffmann:

  • nach Vereinbarung

Herz-Sprechstunde Chefarzt Dr. Hoffmann:

  • nach Vereinbarung

Hämangiomsprechstunde Dr. Hoffmann:

  • nach Vereinbarung

Asthma-Sprechstunde Oberarzt Dr. Reese:

  • nach Vereinbarung

Diabetes-Sprechstunde Oberärztin E. Gericke:

  • nach Vereinbarung

Diabetes-Beraterinnen DDG

Sozialpädiatrisches Zentrum Westmünsterland